Beratung Betriebsräte

Die Tätigkeit

besteht in der Beratung von Betriebsratsgremien zu allen Fragen der betrieblichen Regelung des Einsatzes von Softwaresystemen. Diese Angelegenheit unterliegt nach dem Betriebsverfassungsgesetz (und den Personalvertretungsgesetzen) der Mitbestimmung durch die Arbeitnehmer-Interessenvertretung. Dabei geht es vor allem um die Themen

Ein zentraler Teil der Beratungsaufgabe besteht dearin, für diese Problembereiche Regelungen zu finden, deren Ziel eine Abwendung oder Milderung der durch den Technikeinsatz bedingten Gefahren ist - natürlich mit sehr unterschiedlicher Schwerpunktverteilung. Es geht aber auch darum, die Chancen zu erkennen, die in der Gestaltung der Arbeitssysteme liegen, bedingt durch die Möglichkeiten, die sich aufgrund fortgeschrittener IT-Technik ergeben können. Auch hierfür gilt es, Regelungen zu entwickeln.

Anforderungen an die Qualifikation

Was man mitbringen sollte, ist ein solides Verständnis für die IT-Technik, zumindest aber die Fähigkeit, sich schnell ein Bild davon zu machen, wie die jeweils eingesetzten Systeme "ticken". Sicher ist dafür ein Studium der Informatik oder der Betriebswirtschfslehre (mit Informatik-Schwerpunkt) eine gute Grundlage, aber nicht unbedingt Voraussetzung.

Es handelt sich in großen Teilen um einen IT-lastingen trouble shooting-Job. Deshalb sollte man neben demVerständnis für grundlegende betriebliche Abläufe über ein Stück berufliche Erfahrung zum IT-Einsatz in Unternehmen verfügen..

Kenntnisse über den rechtlichen Rahmen, insbesondere das Betriebsverfassungsgesetz, sind hilfreich, aber auch schnell erlernbar. Heutzutage geht es in den betrieblichen Konfliktfällen überwiegend um Regelungsfragen und ganz selten nur noch um Rechtsfragen. Phantasie für den Entwicklung praxistauglicher Regelungen ist also in erster Linie gefragt.

Ein typischer Beratungsfall läuft so ab, dass man sich zuallerst einen Überblick über die eingesetzten Systeme verschafft und die Kenntnisse darüber vertieft. Dabei berücksichtigt man auch, welche Regelungen im Betrieb bereits vorhanden sind. Danach stellt man in einem gemeinsamen Gespräch mit der Kundschaft fest, wo in welchem Maß neue Regelungen erforderlich sind. Dann entwickelt man gemeinsam mit dem betroffenen Betriebsrat den Entwurf für eine geeignete Betriebsvereinbarung. Anschließend gilt es, diesen Entwurf mit der Arbeitgeberseite zu verhandeln, bis zum Abschluss der Vereinbarung. Dabei kann es in seltenen Fällen bei Nichteinigkeit dazu kommen , daß die Angelegenheit in einer Einigungsstelle verhandelt werden muss. Manchmal ist es auch erforderlich, ein Fachgutachten für ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht zu erstellen. Oft ist die Beratungsarbeit auch begleitet vom Wunsch nach einer speziellen Schulung über die Funktionsweise und zu erwartenden Auswirkungen des geplanten Systems. Dabei kann durchaus der Themenkreis IT –Beratung im engeren Sinn verlassen werden, insbesondere wenn es sich um den Fragen der Personalentwicklung oder um Auswirkungen der sogenannten mobility handelt.

Einarbeitung

Wir bieten eine gute Einarbeitung durch zwei Kollegen, die über langjährige Erfahrung verfügen und die bei den Beratungsfällen unterstützend zur Seite stehen. Dies betrifft z.B. die gemeinsame Vorbereitung auf den Termin, die Erörterung des Regelungsbedarfs und der geigneten Vorgehensweise im konkreten Fall , sowie die Unterstützung bei der Erarbeitung des Vereinbarungsentwurfs.

Bewerbungen bitte direkt an karl.schmitz@tse.de, Fone 0171-5205548

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