Arbeitskultur und Softwaresysteme

Aufgeschlossenere Führungskräfte viele Unternehmen sehen das eigentlich Kapital in den Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Fähigkeiten, ihr Wissen gemeinsam zu nutzen. Je mehr die Umsetzung einer Open-Book-Philosophie gelingt, d.h. die Erfahrungen - auch über räumliche Distanzen und zeitliche Grenzen hinaus - allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugänglich zu machen, desto besser und vor allem schneller können Unternehmen auf Marktentwicklungen reagieren. Der Prozeß, das Wissen eines Unternehmens zu sammeln, koordiniert fortzuentwickeln und es an jedem Ort der Arbeit in leicht auffindbarer Form auch zur Verfügung zu stellen, läßt sich durch besondere Softwarekonzepte gut unterstützen.

 

Softwaretechniken

Das Internet bietet Techniken, die wie kaum andere dazu geeignet sind, Informationen zu verbreiten und Kommunikationsprozesse zu unterstützen. Viele aus der Groupware-Szene bekannten Softwareprodukte glänzen durch ähnliche Eigenschaften. Etwas hochtrabender formuliert ist dann auch die Rede vom Wissens- oder Know-how-Management. Ähnliche Effekte kann man auch durch Bündelung der Einzelkomponenten erzielen:

Mit der Bereitstellung der Software ist es nicht getan, denn das Arbeitssystem ist nur so gut wie die Menschen, die es betreiben. Software kann das bessere In-Szene-Setzen der Arbeit unterstützen, aber niemals die Arbeit ersetzen.

 

Unterstützung

Es ist besser, die neuen Arbeitsmittel zügig einzuführen, statt stundenlang Teamgeist zu predigen. Zur Veränderung der Unternehmenskultur im Sinne einer offeneren Kommunikation sind einige flankierende Maßnahmen sehr nützlich:

 

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